Bühler's kommen vom Toggenburg
nach St.Gallen und schlagen sich als Taglöhner und Bauarbeiter
durch
1890
Theodor Bühler (1) erwirbt in
St.Gallen-Bruggen ein Baugeschäft . Unter ihm stehen 20
Angetellte und eine Magd
1920-er Jahre
Verkauf des Baugeschäfts an seinen
Arbeiter Luigi Corazza (heute Hochbaubetrieb Corazza AG und Kies
AG)
Zweitgeborener Sohn Theodor (2)
absolviert eine Lehre beim Schmied Füger in Lömmenschwil (heute
Huwiler Landmaschinen), dann wird er im 1. Weltkrieg zum
Aktivdienst eingezogen
1920
Theodor 2 bekommt bei Schmied
Ledergerber eine Anstellung als Hufschmied
1921
Theodor 2 erwirbt mit der
Erbschaft seiner Frau Maria die Schmiede. Maria regelt die
Finanzen und kauft unter anderem die erste elektrische
Oerlikon-Schweissanlage in der Region.
Das Schmiede damals
Theodor 2 und Theodor 3
1937
Theodor 3, das Älteste von 7
Kindern von Theodor 2 und Maria geht nach Winterthur in die
Lehre als Huf- und Wagenschmied
1940
Theodor 3 rückt in Thun in die
Rekrutenschule ein und absolviert seinen Dienst als
Korporal in der Kavallerie bis zum Ende des 2. Weltkriegs.
Danach erhält er eine Anstellung bei einem Schmied in Uster
1945
Theodor 2 stirbt und Theodor 3
kehrt nach Abtwil zurück und hilft seiner Mutter Maria in der
Schmiede. Nach dem Tod seiner Mutter führt er die Schmiede
zusammen mit seiner Frau Anna bis Ende 1984
1969
Theodor 4, der Älteste von 5
Kindern von Anna und Theodor 3 beendet die Lehre als Huf- und
Wagenschmied in der Werkstatt seines Vaters und rückt in die
Rekrutenschule ein. Er wird anschliessend ebenfalls als letzter
Jahrgang in die Kavallerie eingeteilt
1976
Theodor 4 schliesst die
Meisterprüfung ab und bildet bis 2006 Lehrlinge aus.
Theodor 3 (oben links) und Theodor 4 (oben rechts) mit den
Lehrlingen
Stefan Wehrli (unten links) und Marcel Inauen (unten rechts)
1985
Theodor 4 übernimmt zusammen mit
seiner Frau Jolanda die Schmiede von Theodor 3 und Anna Bühler.
1993
Die junge Familie zieht mit den
Kindern Michael, Philipp, Aline und Melanie in der Schmiede ein
1999
Sohn Michael beendet seine
Hufschmiede-Lehre bei P. Florin in Maienfeld. Er bildet sich
aber anschliessend zum Bauingenieur weiter.
2002
Sohn Philipp beendet die Lehre als
Schmied-Hufschmied bei H.U. Bosshard in Elgg. Dann zieht es ihn
für 2 Jahre als Hufschmied ins Welschland und für einen Monat
nach Island. Von dort hat er sicher auch seinen "Draht" zu den
Isländern! Sein Hobby: Internationale Hufschmiede-Wettkämpfe
2006-2008
Philipp absolviert die
Meisterprüfungsschule und schliesst mit Erfolg ab.
3 Generationen Schmiede: Theodor 3 und Theodor 4
mit Philipp
2007
Philipp steigt ins elterliche
Geschäft ein - und wird im Frühling an der OFFA
Schweizermeister im Hufbeschlag